Methodik

Wissenschaftlich, objektiv, unabhängig
Die größte Recruiting-Studie
im D-A-CH-Raum

1300
Arbeitgeber
225
Einzelkriterien

Ausgehend von einer Metaanalyse von Gmür und Schwerdt, die den Rekrutierungsaufwand als wichtigsten Erfolgsfaktor jedes Arbeitgebers identifizierte, wurde 2010 in Zusammenarbeit mit der WU Wien die grundlegende Studienmethodik von BEST RECRUITERS erarbeitet.

Jedes Unternehmen/jede Institution der Stichprobe wird anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs analysiert. Dieser wurde unter Mithilfe von unserem wissenschaftlichen Beirat entwickelt und wird seither jährlich überprüft und aktualisiert. Aktuell werden 225 Kriterien untersucht, die sich neun Kategorien zuordnen lassen und in vier Säulen eingegliedert werden. Die maximal erreichbare Punktezahl für jedes Kriterium wird anhand der Signifikanz und Relevanz im Vorhinein festgelegt.

Die Analyse der Kriterien aus den ersten drei Säulen erfolgt durch ein Team aus wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, welche die erhobenen Daten in die BEST-RECRUITERS-Datenbank einpflegen.

Die vierte Säule – das BewerberInnen-Feedback – erfasst in einem Fragebogen zusätzlich die individuelle und persönliche Erfahrung Ihrer BewerberInnen im Bewerbungsprozess. Die alleinige Einsicht auf diese Ergebnisse haben Sie als Arbeitgeber. Die Daten werden anonym und streng vertraulich aufbereitet. BEST RECRUITERS hat keinen Zugriff darauf. Daher fließen die Ergebnisse der vier Säulen aufgrund der Geheimhaltung und Subjektivität nicht in die Punktewertung mit ein. Sie dienen als zusätzliche Informationsquelle für Sie, um Ihren Recruiting-Prozess weiter zu verbessern.

Die Bewerbungsresonanz – das Herzstück der Studie

Die kulturelle Qualität hat im Wettbewerb um die passenden neuen MitarbeiterInnen die größte Bedeutung. Deshalb werden im Rahmen der Erhebung auch vier Bewerbungen pro Arbeitgeber versendet. Der Umgang mit diesen ist sowohl in der Durchführung wie auch in den Ergebnissen das Herzstück von BEST RECRUITERS. Jeder Arbeitgeber erhält drei Bewerbungen auf ausgeschriebene Positionen sowie eine Initiativbewerbung (sofern diese zugelassen wird). Falls im Erhebungszeitraum keine offenen Stellen ausgeschrieben sind, wird die Anzahl der Initiativbewerbungen erhöht.

Dazu erstellt BEST RECRUITERS jährlich für jedes Erhebungsland fiktive BewerberInnen mit unterschiedlichen Ausbildungen, Backgrounds und Fähigkeiten, welche sich bei den 1.300 Arbeitgebern der Stichprobe bewerben.

Das Verhalten der Arbeitgeber wird in allen Details – insgesamt 48 Einzelkriterien – untersucht; von der Erstmeldung über Zwischenfragen bis zum Bewerbungsabschluss in Form einer Absage oder einer Einladung zum Gespräch. Dabei zählt nicht nur die Geschwindigkeit der Rückmeldungen, sondern auch der Inhalt der Antwortschreiben. Punkte erhalten Arbeitgeber für den Umgang mit BewerberInnen – etwa für die persönliche Ansprache des Empfängers oder wertschätzende Formulierungen – sowie das Bereitstellen von Informationen zum Arbeitgeber und der zuständigen Ansprechperson.

Erhalten die BewerberInnen innerhalb von 20 Werktagen keine Rückmeldung auf ihre Bewerbung, werden in dieser Kategorie keine Punkte an den Arbeitgeber vergeben.

Die Auswertung – so wird ausgewertet und kommuniziert

Nach Abschluss der Erhebung werden die gesammelten Daten ausgewertet, die Nachkontrolle erfolgt für jede Organisation durch die Studienleitung. Anhand der erreichten Gesamtpunkteanzahl werden Rankings erstellt:

Das Gesamtranking der Länder zeigt die 100 Arbeitgeber mit den meisten erreichten Punkten.

Das Branchenranking bildet ab, welcher Arbeitgeber innerhalb seiner Branche die meisten Punkte erreichen konnte.

Nach Abschluss des gesamten Erhebungsjahrgangs zeigt das D-A-CH-Ranking den Vergleich aller deutschsprachigen Arbeitgeber.

Gütesiegel für ausgezeichnete Recruiting-Qualität

Ausgezeichnete Recruiting-Qualität, die sich zeigen lässt.

Nach Erstellung der Rankings stehen „die Besten der Besten“ fest und damit auch, wer sich ein BEST-RECRUITERS-Gütesiegel erarbeitet hat.  Das Prüfverfahren zur Zertifizierungsberechtigung basiert auf der jeweiligen Erreichung von Durchschnittswerten.

Gütesiegel in Bronze

Für das Gütesiegel in Bronze werden die durchschnittlich erreichten Prozentpunkte aller teilnehmenden Arbeitgeber ermittelt. Alle Unternehmen/Institutionen, die diese Prozentzahl erreichen oder übertreffen, sind zertifizierungsberechtigt.

Gütesiegel in Silber

Für das Gütesiegel in Silber wird die Gruppe der zertifizierungsberechtigten Arbeitgeber als neue Grundgesamtheit herangezogen und ein neuer Durchschnittswert errechnet. Allen Arbeitgebern, die diese Prozentezahl erreichen oder übertreffen, steht das Gütesiegel in Silber zu.

Gütesiegel in Gold

Voraussetzung für das Gütesiegel in Gold ist die Berechtigung, das Gütesiegel in Silber zu führen sowie das Erreichen des ersten Platzes in der jeweiligen Branche.

Verwendungsrechte

Jene Arbeitgeber, die durch die Erreichung der entsprechenden Durchschnittswerte zertifizierungsberechtigt sind, können die Verwendungsrechte für das Gütesiegel mit dem Erwerb des umfangreichen wissenschaftlichen Studienberichts erlangen.